Eine verkaufsstarke Produktbeschreibung zu verfassen, nimmt vielen Online-Shop-Besitzern die meiste Zeit.

Eine Quelle, wo du immer wieder für neue Inspirationen zurückschauen kannst, ist die ultimative Lösung gegen das stundenlange Tippen am Computer. Ich habe für dich eine Liste mit 101 Tipps für eine hoch-konvertierende SEO Produktbeschreibung erstellt.

Mit den Tipps wirst du deine Produktbeschreibungen optimieren können. Das wird zu mehr Umsatz führen 🙂

Jedes Mal, wenn du auf eine leere Seite guckst und nicht mehr weiterkommst, wirst du auf diese Liste zurückgreifen können. Du wirst deine Produktbeschreibungen für hohe Konversionsraten optimieren und für die Suchmaschinen optimieren zu können.

Lass uns sofort anfangen:

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3 Strategien für die Verfassung von Produktbeschreibungen

Verkaufspsychologie bei Produktbeschreibungen

Produktbeschreibung mit Verkaufspsychologie

Als Erstes will ich dir von den tiefsten Werten der Menschen erzählen.

Diese Werte, die wir durch die Verkaufspsychologie kennen, führen Menschen dazu, ihr Portemonnaie rauszunehmen und sofort zu handeln.

All das Wissen kannst du nicht nur auf deinen Produktbeschreibungen, sondern auch auf deiner gesamten Webseite anwenden.

1. Überleben

Jedes Lebewesen auf dieser Welt hat eine Hauptmission:

Überleben.

Als Menschen sind wir darauf programmiert, immer die Option zu wählen, die uns am Leben hält.

Das kann man auch in manchen Fällen in den Werbetexten und Produktbeschreibungen mit hineinbeziehen.

Vielleicht schenkt dein Produkt dem Käufer mehr physikalische Kraft, Ausdauer oder auch Sicherheit.

2. Das Leben genießen

Auch wenn Menschen ihr Leben lang arbeiten und nichts anderes tun, haben sie Sehnsucht nach das schöne und genussvolle Leben.

Sie haben zwar größere Träume, an denen sie jeden Tag arbeiten.

Aber das Glas Rotwein nach einem stressigen Arbeitstag ist ihnen genauso wichtig. Das gibt ein Gefühl von Genuss.

3. Das Leben verbessern

Menschen suchen immer nach Möglichkeiten, um das Leben zu verbessern oder zu vereinfachen.

Da kann man sich gerne fragen, „Macht mein Produkt sein Leben besser? Hilft es der Person wichtige Sachen im Leben einfacher zu machen?“.

Wenn ja, dann hast du ein funktionales Produkt und kannst diesen Vorteil erwähnen.

4. Genuss für Essen und Getränke

Eine andere Sache, nachdem Menschen Ausschau halten, sind köstliches Essen und leckere Getränke. Menschen wollen sich und anderen beweisen können, dass Sie in der Lage sind, gute Lebensmittel zu kaufen und zu genießen.

Kurzer Story-Time!

Ich sehe das auch an meinem Vater.

Beim Familientreffen oder an speziellen Tagen ist er immer auf der Suche nach leckeres, aber auch teures Essen. Meistens kommt er vom Metzger, mit dem teuersten Fleisch zurück. Natürlich kocht und serviert er es selbst.

5. Befreiung von Ängsten

Ängste sind Hürden.

Hürden, an denen Menschen nicht weiterkommen. Die sind wie geschlossene Türen, die man nicht öffnen will, weil man nicht weiß, was auf der anderen Seite auf sie wartet.

Doch die Tatsache ist, dass jeder Mensch, egal ob bewusst oder unbewusst, sich von den Ängsten befreien will.

6. Befreiung von Schmerzen

Dasselbe gilt für Schmerzen. Ob es physische, emotionale oder mentale Schmerzen sind, ist vollkommen egal.

Kein Mensch will seinen Leben mit schmerzen führen.

Da kannst du dich als Unternehmer fragen, „Kann mein Produkt Schmerze beseitigen?“. Wenn ja, dann kannst du diesen Aspekt einfügen und somit hast du einen starken Vorteil.

6. Befreiung von Gefahr

Wer wünscht sich freiwillig mitten in der Nacht einen Einbrecher ins Haus?

Keiner, stimmt’s?

Deshalb sucht man sich Wege, um sich zu selbst zu verteidigen. Man geht vielleicht zu einem Selbstverteidigungskurs oder kauft sich ein Pfefferspray. Oder man kauft sich eine bessere Alarmanlage für das eigene Haus.

Kein Mensch will in Gefahr geraten.

7. Sexuelle Gesellschaft

Partnerschaften…

Das lange Leben alleine zu verbringen, macht kein Spaß. Es sorgt für Einsamkeit, was für viele Menschen einfach nicht akzeptabel ist.

In diesem Fall spreche ich eigentlich nicht nur für Singles, die nach einem oder mehrere Partner oder Partnerinnen suchen. Man kann auch in einer Ehe sein, indem das sexuelle Leben nicht mehr funktioniert.

Das macht Menschen unglücklich.

Deshalb gibt es so viele erfolgreiche Partner Vermittlungs-Unternehmen oder Online-Shops für Erotik Produkte.

8. Komfortable Lebensbedingungen

Man will weder auf der Straße leben, noch auf dem kalten Boden in der eigenen Wohnung schlafen.

Menschen suchen immer nach Wegen, ihre Lebensbedingungen komfortabler zu gestalten.

Ein super gemütliches Bett, eine wunderschöne Wanddekoration, eine Waschmaschine usw. Solche Werkzeuge machen unser Leben komfortabler.

9. Anderen Überlegen sein

Man kann dieses Phänomen ganz offensichtlich bei jüngeren Menschen sehen:

„Hey, schau mal. Mein Vater hat mir die neue Playstation geschenkt.“ erwähnt der Junge im Klassenzimmer und zeigt ein Foto mit der neuen Playstation.

Die anderen 4 Jungs in der Gruppe sind begeistert und fragen neugierig, wie ist es ist und welche Spiele er besitzt.

Bei erwachsenen Menschen gibt es dieses Phänomen genau so, in einer mehr versteckten Art. Menschen wollen anderen Menschen überlegen sein.

Meistens wird das mit materiellen Sachen angedeutet.

10. Gewinnen

Menschen wollen gewinnen.

Sie wollen in der Arbeit, in der Beziehung, im Sport, mit Ihrer Kleidung etc. gewinnen und Erfolg ausstrahlen.

Kein Mensch will als Verlierer abgestempelt werden. Deshalb tun wir alles in unserer Macht, um Erfolg zu erlangen.

11. Mit Anderen mithalten – FOMO

Was für ein Sinn hat es, immer wieder das neueste iPhone zu kaufen und stundenlang in der Schlange zu warten? Wenn man sich das logisch anschaut, mach es gar kein Sinn.

Das hört sich umso mehr verrückter an, wenn das alte iPhone immer noch tipptopp funktioniert.

Doch Menschen wollen mit Anderen mithalten.

Das hat eine Verknüpfung mit dem „Überlegen sein“ Phänomen.

produktbeschreibung_fomo

12. Versorgung und Schutz für die Geliebten

Wer will nicht dafür sorgen, dass seine Kinder und Familie in guten Umständen leben?

Es macht uns glücklicher zu wissen, dass wir die Kraft haben unsere Geliebten finanziell und emotional unterstützen zu können.

Hier musst dich nur fragen, ob du deine Produktbeschreibung so gestalten kannst, dass es dieses Gefühl mit einbezieht.

13. Gesellschaftliche Anerkennung

Dieser Punkt hat was mit Erfolg zu tun.

Ich kann mir vorstellen, dass du mal an einem gemütlichen Abend fröhlich darüber geträumt hast, wie du von vielen Menschen respektiert wirst.

  • Vielleicht auf einer Bühne, mit vielen Zuschauern.
  • Oder deine Bücher haben die Welt geändert.
  • Vielleicht bist du ein Profi-Sportler geworden und wirst von der ganzen Welt angeguckt.

Diese Träume fangen in der Kindheit an.

Viele Menschen geben zwar auf, doch der Wunsch von der Gesellschaft anerkannt zu werden, bleibt für immer.

14. Informiert sein

Stell dir dieses Szenario vor:

Du triffst dich mit deiner Freundesgruppe. Nach einiger Zeit fangen die Leute an, über ein Thema zu sprechen. Etwas was letzte Woche in den sozialen Medien entstanden ist.

Doch leider hast du keine Ahnung, worüber es geht.

Die Leute lachen, diskutieren, aber du bleibst ganz leise in der Ecke, und hörst nur zu. Dieses Gefühl ist sehr unangenehm.

Deshalb wollen Menschen jederzeit informiert bleiben.

15. Neugierde

Neugierde hat einen Zusammenhang mit dem oberen Punkt, „Informiert sein“. Wenn es etwas gibt, wovon wir nichts Richtiges wissen, oder etwas was uns verheimlicht wird, dann ist unser Drang das Geheimnis zu enthüllen, sehr kräftig.

Neugierde ist eine sehr starke Emotion.

Stell dir vor: Du läufst in der Stadt und siehst eine Menschensammlung, die in einem Kreis stehen. Natürlich fragst du dich, was in dem Kreis ist.

In diesem Moment, egal wohin du eigentlich gehen musst, wirst du kurz stoppen, um das Geheimnis zu enthüllen.

16. Sauberkeit von Körper und Umgebung

Das ist auch ein Phänomen, was viele Menschen zum Handeln bringt. Nehmen wir ein Beispiel:

Du bereitest dich auf ein wichtiges Treffen vor.

Plötzlich merkst du, dass du vergessen hast dein Deo zu benutzten. Gleichzeitig fällt dir auf, dass es irgendwie schlecht riecht.

Kommt es von dir?

Diese Situation sorgt dafür, dass du so schnell wie möglichst reagierst, um das Problem aufzuheben. Wenn in so einem Moment, der Deo beim Kiosk 10 Euro kostet, würdest du es trotzdem kaufen. Egal ob du dich im Anschluss betrogen fühlst oder nicht.

17. Effizienz

Die Zeit ist immer knapp. Man kann nicht alles in einem kurzen Zeitraum erledigen.

Deshalb suchen sich viele Menschen effizientere Wege. 

Vielleicht bucht man sich eine Reinigungskraft 1-2 mal die Woche, um nicht selbst die dreckige Arbeit zu machen. Anstatt die eigene Zeit ins Putzen zu investieren, kann man produktiver sein und wichtige Aufgaben erledigen.

18. Komfort

Komfort hat eine Verbindung mit Effizienz.

Das Putzen der Wohnung ist für viele Menschen eine unangenehme Arbeit. Haufenweise anderer Menschen mögen es nicht zu kochen.

Deshalb bucht man Reinigungskräfte und bestellt sein Essen nach Hause.

Wenn man den Bus nicht nehmen will, ruft man ein Taxi-Unternehmen an, oder bucht sich ein E-Scooter mit der App. Durch dieses Phänomen sind viele Unternehmen entstanden, die wir heute kennen.

19. Zuverlässigkeit/Qualität

Du willst bestimmt keine Bestellung bei einem Unternehmen abgeben, wo du schon weißt, dass die Qualität und Kundenkommunikation absolut schlecht ist.

Wenn man dazu noch weiß, dass das Unternehmen unzuverlässig ist und Kunden nicht antwortet, dann will man so schnell wie möglich weg.

Wir wollen qualitative Produkte kaufen, die das tun, was sie versprechen. Von Unternehmen, die unsere Meinung wertschätzen.

20. Darstellung von Schönheit und Stil

Dafür gibt es wirklich nichts zu sagen.

Falls deine Produkte dafür sorgen, dass der Kunde die Pickel im Gesicht loswird, dann wird die Person den Einkauf tätigen.

Wenn du es zusätzlich beweisen kannst, dann wirst du ohne viele Einwände oder Fragen, einen neuen Kunden gewinnen.

21. Gewinn

Kein Mensch wird es ablehnen, wenn man ihm anbietet, mehr Geld im Monat zu bekommen.

Sei es eine mehr bezahlte Position in der Firma als Mitarbeiter, oder einen extra Kunden als Unternehmer. Vielleicht auch eine Aktie, die vielversprechend klingt.

Wir Menschen halten immer Ausschau an Möglichkeiten, die uns helfen, mehr zu verdienen.

Wie kann dein Produkt dem Kunden helfen, mehr zu verdienen? 

22. Schnäppchen

Warum sehen wir immer diese „Ausverkauf!“ Tabellen vor Geschäften, wenn man in der Stadt rumläuft?

Antwort: Weil es funktioniert.

Wenn man etwas kaufen kann, was extrem vergünstigt ist, dann nehmen wir es mit. Egal ob man es wirklich braucht oder nicht.

Du kennst wahrscheinlich viele Menschen die Kleidung im Schrank stehen haben, wo die Etikette immer noch nicht abgetrennt wurde.

Produktbeschreibung - Cashvertising BuchDie oben genannte Liste der Verkaufspsychologie ist von dem Buch Cashvertising, von Drew Eric Whitman. Falls du mehr lernen willst, empfehle ich dir dieses Buch zu lesen.

Ultimative Trigger-Liste:

Trigger Liste für eine Produktbeschreibung

Nun kommen wir zu der Trigger-Liste. Im vorherigen Teil hast du über die psychologischen Phänomene gelesen, die uns dazu bringen zu handeln.

In diesem Teil wirst du lernen, wie man die Phänomene durch die Schrift demonstrieren kann.

23. A-B Magnet

Idealerweise hast du einen Kunden-Avatar, indem du genau siehst, wo dein potenzieller Kunde sich aktuell befinden und in welcher idealen Situation er eigentlich sein will.

Das nennen wir A-B Magnet.

  • A ist der Punkt, wo der Kunde in diesem Moment ist.
  • B ist der Punkt, was mit ihm geschieht, wenn er dein Produkt erworben und verwendet hat.

Das kannst du mühelos in deinen Produktbeschreibungen gründlich erklären.

24. Neu & das Erste

Produkte, die neu in den Markt gekommen sind, haben ein wertvolleres Gefühl als andere Produkte, die schon länger im Markt sind.

Falls du in deinen Produktbeschreibungen ein Gefühl von Neuheit einwickeln kannst, dann hast du definitiv ein Vorteil.

Menschen lieben es, die Ersten in irgendetwas zu sein.

Als Beispiel kannst du dir den Cybertruck von Elon Musk nehmen. Obwohl das SUV noch nicht auf den Straßen ist, wurde es schon von tausenden Menschen bestellt.

25. Vertrauen & Verlangen

Es gibt zwei Gründe, warum jemand nicht von deiner Webseite einkauft.

  1. Ein Grund ist es, dass die Person dem Unternehmen nicht vertraut.
  2. Der andere Grund ist, dass die Person kein Verlangen nach dem Produkt hat.

Deshalb ist an dieser Stelle Marktforschung enorm wichtig. Beides sind mit guten Werbetexten einfach zu erreichen.

26. Geheimnis

Wie schon vorher erwähnt, Geheimnisse machen uns neugierig.

Menschen haben ein notwendiges Verlangen danach, Dinge zu enthüllen. Deshalb sieht man in der letzten Zeit diese Mystery Boxen in den sozialen Medien.

Sogar manche Experten die Informationsprodukte verkaufen gestalten ihr Unternehmen nur durch das Geheimnis Trigger.

27. Gutes Angebot

Kannst du deinen Kunden ein unwiderstehliches Angebot anbieten?

Vielleicht ein 50 % Rabatt für Neukunden?

Oder ein Paket, dass drei Produkte für den Preis von einem anbietet?

Als Beispiel kann man KFC nehmen. Dienstags haben sie ein spezielles Angebot für die Hotwings. Ich kann dir garantieren, dass KFC an diesem Tag viel mehr Umsatz erwirtschaftet als in den restlichen Tagen der Woche.

Du kannst es dir selbst anschauen, indem du an einem Dienstagnachmittag zum Drive-Through von KFC fährst.

28. Aktuelle Relevanz

Alles was eine Relevanz zu den aktuellen Nachrichten im Fernsehen oder Medien hat, funktioniert extrem gut.

Du kannst zeitgemäße Themen in deine Produktbeschreibungen oder Werbeanzeigen einbeziehen.

Das hängt zusammen mit den „Neugierde“ und „Informiert sein“ Phänomenen, die in der Verkaufspsychologie erwähnt werden.

29. Wert-Bombe Angebot

Wert-Bombe Angebot bedeutet ganz einfach erklärt, dass in deinem Angebot viele wertvolle Extras zusammen kommen.

Nehmen wir an, du verkauft Ohrringe in deinem Online-Shop. Hier kannst du ganz einfach eine kostenlose Kette in dein Angebot einbeziehen.

Als Beispiel, bekommen das natürlich nur die Kunden, die den Ohrring in 48 Stunden bestellen.

30. Emotionales Ereignis

Als emotionale Ereignisse kannst du dir zum Beispiel Black Friday vorstellen. Viele Unternehmen werben schon viele Tage vorher über deren Angebote.

Fast jeden Tag siehst du Werbeanzeigen auf deinem Handy, TV Werbung, Plakatwände und Werbung bei Bushaltestellen, die dir andeuten, dass an einem bestimmten Tag ein mega Rabat geschehen wird. Dies fühlt sich wie eine Veranstaltung an.

Genau das ist das „emotionale Ereignis“ Trigger.

Um dieses Gefühl an deine zukünftigen Kunden zu geben, kannst du an festlichen Tagen eine Promotion erstellen.

31. Sachinformation von Drittanbietern

Beweismittel von bekannten Quellen gestalten deine Produktbeschreibungen vertrauenswürdiger.

Du kannst nach Forschungsberichten schauen, oder Zitate von seriösen und bekannten Unternehmen teilen.

Auf diesem Blog Post habe ich einige Ressourcen für Forschungsberichte mit dir geteilt.

32. Alle Einwände ansprechen

Egal was du im Internet verkauft, du wirst von deinen Kunden Einwände bekommen. Vielleicht wird dir das nicht ins Gesicht gesagt, aber es wird von deren Seite im Kopf gedacht.

Marktforschung ist hier gleichermaßen wichtig.

Wenn du weißt, was für Einwände deine potenziellen Kunden haben, kannst du diese in deinen Produktbeschreibungen erwähnen. Du könntest ein FAQ-Abschnitt einbauen und hier alle Einwände beantworten.

Vergiss nicht, dass deine Antworten immer mit Beweisen erstellt werden müssen.

33. Erfahrungsberichte

Oh ja!

Die klassischen Testimonials, oder auf Deutsch gesagt, Erfahrungsberichte. Das ist das A und O für jedes Unternehmen, der im Internet was verkaufen will.

Ab dem ein Besucher weiß, was auf der Seite verkauft wird und auch selbst Interesse hat, wird er sofort zu den Erfahrungsberichten runterscrollen.

34. Magische Stichpunkte

Gute Stichpunkte sind in jeder Produktbeschreibung essenziell. Du kannst entweder Einwände erwähnen, oder die Vorteile deines Produkts beschreiben.

Ich empfehle dir eine Kombination von beiden zu erstellen.

Drei bis fünf Stichpunkte pro Produktbeschreibung sind optimal.

35. Ein Grund

Wieso soll der Kunde heute noch handeln und die Bestellung abgeben?

Gibt es irgendeinen Grund, das heute noch zu machen?

Stelle dir diese beiden Fragen und versuche mehrere Antworten zu geben. Wenn Menschen keinen Grund haben etwas zu tun, werden sie es verschieben.

Möglicherweise werden sie es anschließend vergessen.

36. Reziprozität

Kannst du deinen potenziellen Kunden etwas Wertvolles geben, bevor du nach der Bestellung fragst?

Wenn Menschen was bekommen, hat sie automatisch das Gefühl, etwas im ähnlichen Wert zurückzugeben.

Das nennt man Reziprozität.

Vielleicht kannst du ein Rabattcode teilen, das nur für Erstkunden gültig ist. Oder vielleicht einen kostenlosen Katalog. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Reziprozität zu erzeugen.

37. Sympathie

Es ist ganz selbstverständlich, dass sympathische Sachen oder Menschen uns anziehen. In deinen Produktbeschreibungen kannst du das einfach übermitteln, indem du enthusiastisch bist.

Der bekannte Werbetexter Robert Collier hat mal gesagt, dass deine Texte „Los, los, los!“ rufen müssen.

Das ist natürlich der amerikanische Stil aber trotzdem kann man etwas davon lernen und auf eigene Produktbeschreibungen übertragen.

38. Autorität

Autorität baut Vertrauen auf. Diesen Trigger bei deinen Kunden zu erzeugen ist nicht schwer.

Wenn man alle mögliche Arten von Inhalt produziert, dann baut man ganz einfach Autorität auf.

Als Online-Shop Betreiber kann man zusätzlich Autorität aufbauen, indem man auf anderen Blogs oder Podcasts erscheint.

39. Knappheit

Über Knappheit brauchen wir nicht viel. Ich wette, dass wir beide uns in diesem Fall einig sind:

Wenn es von etwas zu wenig gibt, dann handeln wir so schnell es geht, um es zu bekommen. Das kann die Anzahl der Produkte im Lagerhaus sein, oder ein Angebot, das nur 24 Stunden dauert.

Knappheit funktioniert.

Strategien für die Verfassung von Produktbeschreibungen

Verfassung der Produktbeschreibung

In diesem Teil des Artikels wirst du über spezifische Strategien lernen, die hauptsächliche über das Verfassen von Produktbeschreibungen gehen.

40. Lege den Sinn des Textes fest

Hat deine Produktbeschreibung einen Sinn? Besser gesagt, wofür schreibst du es? Bevor du anfängst auf dem Keyboard zu tippeln, nimm dir 1-2 Minuten Zeit und bestimme, was der Text überhaupt machen soll.

Willst du, dass der Besucher sich vertraut fühlt?

Willst du, dass er die Werte deines Unternehmens besser versteht?

Oder willst du vielleicht, dass er die „Knappheit“ fühlt und sofort handelt?

41. Jeder Satz hat ein Ziel: Das man den nächsten Satz liest.

Das ist einer der Grundregeln im Werbetexten. Was ist das Ziel von deiner Überschrift? Du willst, dass der Leser den ersten Satz liest.

Was ist das Ziel von deinem ersten Satz? Du willst, dass der Leser den zweiten Satz liest, und so weiter. Natürlich braucht diese Strategie mehr Zeitinvestition, aber es lohnt sich dramatisch!

Als kleine Übung kannst du eine Produktbeschreibung sorgfältig lesen und dich fragen: „Ab welchem Satz habe ich mein Interesse verloren?“.

Schaue dir auch Produktbeschreibungen von deinen Mitbewerbern an. Es gibt vieles zu lernen.

43. Die Wünsche und Bedürfnisse deines Kunden sind das Wichtigste

Meistens sehe ich, dass viele Online-Shopbetreiber über Ihre eigene Firma oder Produkte sprechen. Das hat auch seinen Teil, na klar. Doch für die Kundin ist nur eines wichtig: Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse.

Es ist ihr komplett egal, wofür dein Unternehmen steht. Sie wird sich nur fragen, „Was habe ich davon?“.

Vielleicht hast du von diesem bekannten Copywriting Zitat gehört: „What’s in it for me?“.

Genau darum geht’s.

44. Schreibe als würdest du mit deinem*r Freund*in sprechen (optional)

Diese Regel ist optional, aber gilt für die meisten Produkte die verkauft werden. Du kannst beim Schreiben versuchen, etwas von deinem eigenen Charakter einzubauen.

Zum Beispiel könnte ich den vorherigen Satz auch formal schreiben:

„Es ist zu empfehlen, dass Sie ihr eigenes Charakter in Ihre Produktbeschreibungen einbauen.“

Diese Regel hängt davon ab, wie du dich als Unternehmen vermarktest. Wenn du ein formales Branding hast, dann empfehle ich diese Strategie nicht.

45. Klarheit ist essenziell in deinen Produktbeschreibungen

Du musst klar und deutlich erklären, was der Kunde erhalten wird. Selbstverständlich zeigen die Fotos, was in der Bestellung enthalten ist.

Das Ganze detailliert zu beschreiben ist enorm wichtig. Hier helfen gut beschriebene Stichpunkte.

Hier ist zum Beispiel ein Produkt, das ich letztens bestellt habe. Leider ist mir nach der Bestellung klar geworden, dass es sich nur um ein Frisbee handelt, und nicht drei (wie es auf den Produktfotos dargestellt wurde).

46. Beantworte die Fragen wer, was, wo, warum und wie

Das ist einer der wichtigsten Regeln für die Verfassung von Produktbeschreibungen. Jeder deiner Beschreibungen müssen diese fünf Fragen beantworten: wer, was, wo, warum und wie.

Für wen ist das Produkt geeignet?

Was für Vorteile und Nutzen hat es?

Warum sollte ich es bestellen?

Wie bestelle ich es und wie wird es geliefert?

Du merkst, du kannst die fünf Fragen immer etwas verändern und beantworten. Schaue in deinen Texten, wie viele du von solchen Fragen beantwortest.

47. Fokussiere dich auf die Emotion und Motivation

Ein Kunden-Avatar zu haben ist hier bedeutungsvoll. Als Unternehmer sollte man immer wissen, was die Motivation und Emotion hinter dem Einkauf ist.

Jemand, der eine Alarmanlage kauft, hat vielleicht Angst um seine Familie. Oder er hört in der letzten Zeit zu viele Horrorgeschichten von Einbrechern in der Nachbarschaft.

Man sollte diese Emotionen kennen und falls möglich in den Produktbeschreibungen erwähnen. Das baut Vertrauen auf, weil der Kunde sich dadurch verstanden fühlt.

48. Wenn du es verkürzen oder einfacher schreiben kannst, dann mach das.

Komplizierte Texte sehen zwar cool aus, aber sind nicht für das Verkaufen geeignet.

Wenn du einen langen Satz in zwei Sätze aufteilen kannst, dann mach das. Oder wenn du es kürzer schreiben kannst, dann ist es empfehlenswert.

Warum?

Kurze und vereinfachte Sätze sind für jeden Menschen leichter zu verstehen. Es ist auch für die Augen einfacher zu lesen.

49. Sorge dafür, dass sie zustimmend mit nickt

Fragen oder Sätze, die einen dazu bringen, zustimmend mit zunicken sind äußerst wertvoll. Als Beispiel könntest du die aktuelle Situation des Kunden beschreiben.

Danach könntest du die ideale Lage darstellen und mit „Das wäre optimal, oder?“ beenden.

Falls du diese Auswirkung erzeugen kannst, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Kunde bei dir einkauft.

50. Benutzte passende Vergleichungen und Metapher

Ist es möglich, dein Produkt mit etwas zu vergleichen, dass der Kunde in seinem Alltag regelmäßig tut?

Diesen Vergleich mit einem bildhaften Ausdruck zu erwähnen, macht es für den Kunden verständlicher.

Deine Produkte werden lebendiger, wenn du es mit etwas vergleichst, das der Kunde schon kennt und wiederkehrend benutzt.

51. Füge Analogien hinzu

Der Unterschied zwischen einer Metapher und einer Analogie ist Folgendes:

Die Metapher erwähnt, dass X, Y ist. Die Analogie hingegen deutet an, dass X wie Y ist.

Als Beispiel für Metapher kann man sagen „Eine Mauer des Schweigens einrichten“. Eine Analogie wäre, „Sei immer ein Stürmer im Fußballspiel deines Lebens“.

Versuche mehr von diesen Rhetorik-Strategien in deine Produktbeschreibungen einzurichten, um alles lebendiger zu gestalten.

52. Erkläre das Nutzen vom Produkt, zusammen mit den Produktdetails

Ich sehe diesen Fehler jedes Mal. Nicht nur bei Online-Shops, aber auch bei Unternehmern, die Dienstleistungen oder Info-Produkte verkaufen.

Sie schreiben nur was für ein Produkt der Kunde bekommen wird und welche Merkmale es hat. Das ist ein Fehler.

Wie schon vorher erwähnt: Das Wichtigste für den Kunden ist die Antwort zu der Frage: „Was bekomme ich davon?“.

Das Nutzen und die Merkmale deines Produkts kannst du ganz einfach in Stichpunkten erwähnen.

53. Mache die Schmerzen intensiver, bevor du über die Lösung sprichst

Das ist einer der Grundregeln im Werbetexten.

Damit der potenzielle Kunde versteht, wie kritisch die momentane Situation ist, kann man ruhig – ohne zu übertreiben – die Schmerzen des Kunden intensivieren.

Hier ist es wichtig, ethisch zu bleiben. Diese Regel wird leider regelmäßig missbraucht.

54. Implementiere Zahlen für mehr Glaubwürdigkeit

Kannst du in deinen Produktbeschreibungen Zahlen einfügen?

Als Beispiel könntest du die Zahl der zufriedenen Kunden erwähnen. Oder du könntest hindeuten, wie viele Produkte am Tag verkauft werden. Darüber hinaus könnte man schreiben, wie viele Studien die Vorteile des Produkts erwähnt haben.

Zahlen steigern die Glaubwürdigkeit deines Produkts.

55. Füge Power-Wörter hinzu

Power-Wörter sind eine bestimmte Gruppe von Wörtern, die deine Produktbeschreibung aussagekräftiger gestalten.

Dazu gibt es viele Blogartikel im englischen Raum, aber ich habe einen guten Artikel auf Deutsch gefunden. Hier ist der Link dazu: Power-Wörter

56. Schreibe an eine Person

Während du deine Produktbeschreibung erstellt, ist es vorteilhaft, an nur eine Person zu denken. Idealerweise hast du dein Kunden-Avatar vor dir.

Dadurch wird es dir gelingen, ein Text für deine besten Kunden zu schreiben.

Der Leser merkt das sofort. Somit fühlt er/sie sich angesprochen, und die Chancen für einen Einkauf stehen höher.

57. Benutze die Kraft des Reframings

Reframing ermöglicht uns, ein Konzept zu teilen, indem man das Thema provokativ erwähnt. Zum Beispiel, kann man als Überschrift schreiben: „Gewicht abnehmen, mit mehr Schokolade?“.

Das ist ziemlich provokativ und ist gegen das, was alle Experten sprechen.

Doch in dem Text könnte man erwähnen, dass der Diät erfolgreicher wird, indem man einmal die Woche sich eine Pause gönnt. Somit kann man weiterhin über das eigene Diät-Programm sprechen.

Die Überschrift wird die Aufmerksamkeit des Lesers anziehen. Das spricht deutlich gegen das, was andere Unternehmen tun, die dasselbe Produkt verkaufen.

Mit Reframings kann man sich unterscheiden.

58. Vergleiche dein Produkt mit etwas, was der Kunde schon kennt

Nehmen wir an, du verkaufst ein Sofa. Falls du dir sicher bist, dass dein Sofa sehr bequem und gemütlich ist, kannst du es in deiner Produktbeschreibung so ausmalen, dass man sich wie bei einem Urlaub fühlt:

Ganz entspannt und stressfrei.

Wie schon vorher erwähnt, ist das hauptsächlich eine Analogie.

Wenn du diese Strategie benutzt, musst du dir sicher sein, dass dein idealer Kunde das kennt, womit du dein Produkt vergleichst.

59. Füge Rhythmus hinzu – Zickzack Methode.

Bei großen Paragrafen und langen Sätzen werden die Augen rasch müde. Die erste Reaktion, wenn jemand deine Produktbeschreibung liest ist, dass die Person den Text überfliegt.

Sie schafft sich einen ersten Eindruck um zu sehen, ob sie es überhaupt lesen will oder kann. Wir Menschen suchen nun mal nach dem schnellsten Weg.

Deshalb empfehle ich dir, die Zickzack Methode zu benutzten, um das Lesen einfacher zu gestalten.

Schaue dir als Beispiel diesen Text an, den du momentan liest:

Zickmethode_fuer_produktbeschreibung

60. Fange an, indem du viel schreibst

Was ich damit meine ist, dass du deinen Gedanken einen freien Raum lassen kannst. Beim Anfang deines ersten Entwurfs schreibst du alles, was dir in den Kopf kommt.

All die Produktmerkmale, die Nutzen deines Produkts, und alles Mögliche…

Vergiss nicht, es gibt einen ersten Entwurf und hier darfst du alles schreiben, was du willst, egal wie schlecht es sich anhört.

61. Lösche wie verrückt

Nachdem du mehrere Sätze für eine Produktbeschreibung hast, ist es an der Zeit, so viel wie möglich zu löschen. Halte dich nicht zurück.

In deinem zweiten Entwurf solltest du wie ein Verrückter handeln und das Meiste löschen.

Dadurch wirst du die besten Punkte deines Textes erkennen.

62. Lass jemand anderen drüber lesen

Nachdem du mit deiner Produktbeschreibung fertig bist, bitte einen Freund ein letztes Mal drüber zu lesen. Augenermüdung passiert einfach jedem.

Die langen Stunden vor dem Computer machen es uns schwerer, die kleinen Fehler zu entdecken.

Es muss auch nicht unbedingt ein Fehler sein, bei dem dein Freund hilft. Möglicherweise erkennt die Person einen Satz, den man einfacher formulieren kann.

Das kann dir enorm weiterhelfen.

63. Variiere die Wörter

Benutze Synonyme so viel wie möglich.

Dieselben Wörter immer und immer wieder zu lesen, macht den Text langweilig. Deshalb ist es empfehlenswert, ein online Wörterbuch separat geöffnet zu haben, während du deine Produktbeschreibung verfasst.

Dafür benutze ich immer duden.de und dwds.de.

64. Fokussiere dich auf das konkrete Ergebnis

Während du deine Produktbeschreibung erstellt, empfehle ich dir immer die Endresultate vom Kunden im Kopf zu haben.

„Was wird passieren, sobald der Kunde dein Produkt benutzt?“ ist die Frage, worauf man sich konzentrieren sollte.

Wird er entspannter schlafen und seine Sorgen vergessen?

Wird sie den einen Pickel auf ihrem Gesicht los?

65. Schmeiß das Wörterbuch zur Seite

Okay, vorher habe ich erwähnt, dass du ein Wörterbuch separat haben solltest. Jetzt liest du, dass du dein Wörterbuch zur Seite schmeißen sollst. Warum?

Was ich hier meine ist, dass die Wörter, die du benutzt, nicht 100 % korrekt sein müssen. „Etwas googlen“ ist heutzutage auch schon ein Verb geworden. Doch das findest du nicht in einem Wörterbuch.

Dieser Tipp soll nicht heißen, dass du alles inkorrekt schreibst. Du solltest dich einfach an deine Kunden anpassen.

66. Versuche nicht schlau zu klingen

Benutze keine schlauen Wörter. Du brauchst wirklich nicht intellektuell zu klingen, sondern einfach nur die Sprache deines Kundenavatars benutzen.

Anstatt das Wort „adäquat“ zu benutzen, kannst du einfache Wörter wie „angemessen“ oder „entsprechend“ verwenden.

So werden deine Produktbeschreibungen verständlicher.

67. Keine Wörter benutzten, die schwer zu verstehen sind

Wir schreiben hier keine akademischen Artikel. Vergiss nicht, dass deine Produktbeschreibungen ein Weg ist, um mit den Kunden zu kommunizieren.

Du würdest mit einem Freund ja nicht so sprechen als wäre es ein akademischer Artikel.

68. Erzähle eine Geschichte

Menschen sind visuelle Lebewesen. Mit einer Geschichte sind wir in der Lage, ein Konzept einfacher zu verstehen. In deinen Produktbeschreibungen kannst du natürlich keine langen Geschichten erzählen.

Allerdings kannst du die Situation nach der Anwendung deines Produkts, wie in einer Geschichte visuell erzählen.

69. Benutze Überschriften, um die wichtigen Punkte zu zeigen

Menschen überfliegen Texte, die auf einer Webseite erscheinen. Das ist eine natürliche Reaktion. Als erstes, scrollt man rasant die Seite runter. Währenddessen gucken Besucher die Überschriften und versuchen zu verstehen, ob der Text etwas bringt.

Ob es sich lohnt, Zeit zu investieren.

Deshalb ist es elementar, deine wichtigsten Argumente und das Nutzen vom Produkt, in den Überschriften zu erwähnen.

70. Tipp für die Korrekturlesung

Falls du viele Produktbeschreibungen geschrieben hast, dann kennst du das Gefühl, dass man es so schnell wie möglich hinter sich bringen will. Genau das ist der Fehler.

Du nimmst dir am besten Zeit für doppelte Korrekturlesung. Es ist sogar besser, wenn jemand anderes diesen Job erledigt.

Ein Tipp für Korrekturlesung: Lese deinen Text rückwärts.

Also fange mit dem letzten Satz an.

71. Erstelle eigene Vorlagen, um schneller zu verfassen

Vorlagen schenken einem enorm viel Zeit. Während du Produktbeschreibungen verfasst, wirst du merken, dass sich einiges wiederholt.

Das ist völlig normal.

Versuche von solchen Texten einige Vorlagen zu erstellen, die du für neue Produkte zügig benutzten kannst. Das erspart dir Zeit und Geld.

72. Der Text muss über Probleme sprechen, nicht über dein Unternehmen/Produkt

Ich sehe immer wieder auf Webseiten Texte, die mit solchen Sätzen anfangen: „Unser Unternehmen…“, „Wir stehen für…“.

So ein Text gehört nur auf die „Über uns“ Seite.

Diese Sätze hören sich schön an und man fühlt sich als Unternehmer ziemlich erfolgreich. Doch in deinen Produktbeschreibungen und Kategorietexten ist das nicht der Platz.

Du solltest dich das abgewöhnen und dich nur auf die Probleme und Wünsche deines Kunden fokussieren.

73. Der erste Satz – Nicht mehr als 3-4 Wörter.

Je kürzer dein erster Satz, desto mehr Aufmerksamkeit zieht es an. Es entsteht ein gewisses Geheimnis.

Somit will man den zweiten Satz lesen, um zu verstehen, was im ersten Satz gemeint ist.

Wenn du den Besucher jetzt mit dem zweiten Satz anziehst, dann hast du ihn schon! Deshalb ist es eine Grundregel, dass der erste Satz nicht mehr als vier Wörter enthält.

Am besten sogar nur ein Wort.

74. Falls möglich – Negative Wörter herauslassen!

Unterbewusst hinterlassen negative Wörter einen schlechten Geschmack im Mund. Deshalb empfehlen wir dir, alle negativen Wörter aus deinen Produktbeschreibungen herauszulassen.

Nicht nur die Wörter, sondern auch negativ aufgebaute Sätze. Anstatt zu sagen, was nicht möglich ist, erwähne was überhaupt möglich ist.

„Diese Nahrungsergänzung ist nicht für Anfänger geeignet“, sollte „Dieser Produkt ist nur für professionelle Sportler geeignet, die 4 bis 6 Mal die Woche trainieren.“ werden.

75. Lese deine Produktbeschreibung laut vor

Damit deine Texte fließend klingen, empfehle ich dir Diese laut vorzulesen. Sobald du die Sätze laut aussprichst, werden dir viele Verbesserungen auffallen.

Vor allem wirst du auf unnatürliche Ausdrucke aufmerksam gemacht, die man im Normalfall nicht benutzt.

Somit kannst du deine Produktbeschreibungen fließend darstellen.

76. Schreibe mindestens 10 Varianten für deine Überschrift

Für die Hauptüberschrift deiner Produktbeschreibung solltest du mindestens 10 Varianten erstellen. Vergiss diese Regel nicht.

Beim ersten Versuch ist es meistens nicht perfekt. Je mehr Ideen und Varianten du aufschreibst, desto besser wird die Überschrift. Habe keine Angst.

Auch wenn du nur ein Wort an der Überschrift änderst, versuche trotzdem 10 Varianten zu erstellen.

77. Schreibe „Du/Sie“, anstatt „Wir“

Hier ist eine Herausforderung für dich: Ändere jeden Satz, der über deinen Unternehmen als „Wir“ spricht, in „Du“.

Anstatt über den Unternehmen zu sprechen, erwähne die Wünsche und Ängste deines Kunden, indem du das Wort „Du/Sie“ benutzt.

78. Schreib für deine Kunden, nicht für die Suchmaschinen

Ein weiteres Problem entsteht dann, wenn man nur die Suchmaschinen im Visier hat.

Natürlich will man als Unternehmer mehr Besucher auf die Webseite bringen, um anschließend mehr Kunden zu gewinnen. Dadurch fokussieren sich viele Unternehmer an SEO, statt einen echten Wert für die Kunden zu erstellen.

Ich habe in meiner eigenen Erfahrung erlebt, dass Google und die anderen Suchmaschinen einen belohnen, wenn man wirklich einen Wert an den Endbenutzer gibt.

Falls du mehr über das Thema Search Intent lernen willst, dann empfehle ich dir den Begriff zu googlen.

79. „Zeichne“ das Endresultat im Kopf des Kunden

Visuelle Wörter und Bezeichnungen sind enorm wichtig in der Kunst des Werbetextens.

Stelle dir als Erstes die Frage, „Wie ändert sich der Zustand meines Kunden, nachdem er/sie das Produkt benutzt hat?“.

Danach erwähnst du diesen Zustand, in dem du es visuell in deinen Produktbeschreibungen zeichnest.

80. Besiege dein Mitbewerb, indem du EXTREM spezifisch bist

Viele Online-Shops haben vage Beschreibungen. Diese sind unspezifisch. Man versteht nicht, was für ein Wert sie den Kunden geben. Wenn du es schaffst, sehr spezifisch zu schreiben, dann wirst du höchstwahrscheinlich deine Mitbewerber dominieren.

Anstatt „Ein leckeres Eis.“ zu schreiben, geht es detaillierter: „Ein leckeres und kühles Eis mit Erdbeer-Geschmack“.

Es geht sogar besser: „Ein leckeres und kühles Eis mit Erdbeer-Geschmack, das dich an einem heißen Sommertag erfrischen wird“. Und ja, dieses Beispiel kann man noch spezifischer beschreiben.

Strategien für hohe Konversionsraten mit Produktbeschreibung

Produktbeschreibungen mit hohen Konversionsraten

81. Fange jeden Text mit einem Kunden-Avatar an

Kunden-Avatare sind in meiner Meinung nach das Wichtigste für effektive Texte. Egal ob es Produktbeschreibungen, Blog Artikel oder Webtexte sind. Mit solch einem Tool kannst du jedes Mal die perfekten Produktbeschreibungen verfassen, die deine Kunden ansprechen.

Das verhindert viele Ablenkungen, weil jedes Mal, wenn man schreibt, kommen weitere Ideen in den Kopf, die man cool findet. Doch diese Ideen passen meistens nicht an den Kunden.

Du willst nicht schön klingen, sondern deine Produkte verkaufen.

82. Beweise, dass es funktioniert

Benutze Kundenmeinungen, Erfahrungsberichte oder Forschungsartikel, die deine Punkte unterstützen.

Aussagen ohne Beweise werden kritisch angenommen. Deshalb muss man jedes einzelne Argument beweisen können.

83. Gestalte eine klare und lebendige Erwartung

Jedes Produkt erweckt eine Erwartung an deinem Kunden. Wenn du diese Erwartung lebendig in deinen Produktbeschreibungen übertragen kannst, dann wirst du mit dem Kunden ein tiefes Vertrauen aufbauen.

Sei klar und lebendig mit deinen Sätzen.

Du kannst anfangen, indem du beschreibst, wie es sich anfühlen wird, wenn die Person das Produkt das erste Mal in die Hand nimmt. Oder was passiert, sobald man es anwendet.

Erwartungen müssen erwähnt werden. So baust du ein starkes Vertrauen mit dem Kunden auf.

84. Erwähne die Einwände und limitierende Glaubenssätze

„Das funktioniert nicht bei mir.“

„Das kann ich nicht benutzen.“

„Ich werde mich schämen, wenn meine Freunde das erfahren, dass ich es gekauft habe.“

Jeder Mensch hat bestimmte Glaubenssätze. Diese Glaubenssätze gibt es auch bezüglich deines Produkts. Manche glauben, dass es nicht funktioniert. Ein Anderer denkt, dass es bei jedem funktioniert außer bei ihm.

Sobald du diese Glaubenssätze erwähnst, ist die Chance doppelt so groß, dass der Besucher das Produkt bestellt. Deshalb ist es wichtig, einen Kunden-Avatar zu haben.

85. Definiere die Suchintention

Falls du deine Produktbeschreibungen für die Suchmaschinen optimierst, musst du dir Gedanken für die Suchintention hinter jedem Keyword machen.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen jemandem, der im Internet nach „Karamell Macchiato Rezept“ sucht, und jemanden, der „Kaffeebohnen kaufen“ schreibt.

Die erste Person hat wahrscheinlich Lust auf ein Macchiato und will es selber zubereiten. Der Andere sucht direkt nach Kaffeebohnen.

Man muss die Suchintention immer im Blick haben.

86. Gebe dem Besucher einen Grund zum Klicken

Was für ein Grund gibt es, dass der Besucher heute noch kaufen soll und nicht nach einem Monat oder nächstes Jahr?

Du musst deinem Kunden ein Grund zum Klicken geben.

Ansonsten wird der potenzielle Kunde das nicht tun. Vielleicht kannst du eine Zeitfrist geben. Oder nur mitteilen, dass du nur 50 weitere Produkte im Lager hast.

87. Lass dich von deinem Mitbewerber inspirieren

Was ich unseren Kunden immer empfehle ist, dass sie sich von der Konkurrenz inspirieren sollten.

Welchen Kunden-Avatar nimmt dein Mitbewerb als Ziel?

Welche Emotionen sprechen sie an?

Aufgepasst! Nicht kopieren, nur inspirieren lassen. Man kann tatsächlich vieles von seinem Mitbewerb lernen. Ich empfehle dir mindestens drei Mitbewerber anzuschauen, die dasselbe Produkt verkaufen.

88. Respektiere die Intelligenz deines Kunden

Diese Lektion ist enorm wichtig: Manche Unternehmer denken, dass der Kunde weniger Fachwissen besitzt.

Dadurch schreiben sie über alles Mögliche, nur um zu verkaufen. Das mag stimmen. Der Kunde hat wahrscheinlich weniger Wissen als der Experte.

Doch man sollte hier vorsichtig sein!

Die Intelligenz und das Wissen vom Kunden sollte man immer respektieren. Außerdem ist es wichtig keine Aussagen zu machen, die nicht bewiesen werden können.

89. Imitiere die Sprache deines Kunden.

Jede Zielgruppe eines Produkts benutzt eine bestimmte Insider-Sprache.

Zum Beispiel gibt es im Marketing Bereich Begriffe wie CTR, ROAS, Opt-in Rate, Split Testing usw. Wenn ich ein Produkt an einem Marketer verkaufe, dann benutzte ich auch diese Begriffe, um eine Verbindung zu der Person aufzubauen.

Das ist die tägliche Sprache deines Kunden. Er/Sie benutzt diese Wörter regelmäßig. Also fange an die Sprache deines Kunden in deinen Produktbeschreibungen zu imitieren.

90. Ein kräftiges Ende mit CTA

Ohne das Call-to-Action ist kein Text einwandfrei geschrieben. Es ist in deinen Gunsten, dass er Besucher das Produkt in den Warenkorb legt, oder das tut, was du in deiner Marketing-Strategie geplant hast.

Um die Erfolgsquote zu erhöhen, solltest du einen CTA einfügen. Das hat einen sofortigen Effekt auf deine Konversionsrate.

Am Ende deiner Produktbeschreibungen kannst du zum Beispiel „Klicken Sie auf den grünen Knopf um das Produkt in den Einkaufswagen zu legen.“ schreiben.

91. Sei bewusst, WO der Kunde den Text liest

Dieser Tipp ist nicht bezüglich deiner Produktbeschreibung, sondern generell über deine Marketingbotschaft.

Wahrscheinlich hast du Social-Media-Kanäle, sowohl auch einen Blog etc. Während du einen Text veröffentlichst, solltest du immer Kopf haben, wo der Besucher/Kunde den Inhalt konsumiert.

Die Regel ist einfach: Passe deinen Inhalt an den Kanal an, wo du deine Marketingbotschaft präsentierst.

92. Gehe nicht davon aus, dass der potenzielle Kunde alles kennt

Das ist auch ein häufiger Fehler, dass mir immer wieder aufällt. Informationen werden halb geteilt, weil man davon ausgeht, dass der Kunde schon genug weiß. Nein! Passe hier bitte auf.

Gehe immer davon aus, dass der Kunde nicht genug Information besitzt.

So wirst du genug Information teilen, dass jeder Kunden befriedigt wird.

93. Dein Font ist wichtig

Ich sehe es immer wieder, dass auf vielen Webseiten Schriftarten benutzt werden, die nicht einfach zu lesen sind. Dies ist zwar ein kleiner Design-Tipp aber enorm wichtig für die konsumieren deiner Texte.

Mein Favorit ist das PT Serif.

Du kannst folgendes Artikel lesen, um gute und lesbare Schriftarten zu entdecken: Einfache Fonts

94. Den Haupt-Nutzen dreimal erwähnen

Ein guter Tipp bei Produktbeschreibungen ist es, den Haupt-Nutzen mindestens dreimal zu erwähnen. Erstens am Anfang, zweitens in der Mitte und drittens ganz am Ende.

Egal wie viele Wörter dein Text enthält, auch wenn es nur 150-200 Wörter sind, kannst du diese Regel verwenden.

95. Beantworte die Frage „Was wird mir das bringen?“

Das ist eine wichtige Frage, die der potenzielle Kunde sich am Anfang fragt: „Was wird mir dieses Produkt bringen?“.

Wenn du es schafft in deiner Produktbeschreibungen diese kurze Frage zu beantworten, dann hast du ein Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz. Falls ich dir nur einen einzigen Rat geben dürfte, wäre es genau dieser Punkt.

Fokussiere dich hauptsächlich auf diese Frage.

96. Erneuere deine bestehenden Produktbeschreibungen regelmäßig

Eine produktive Routine ist, dass du regelmäßig – vielleicht alle drei bis vier Monate – auf deine Produktbeschreibungen zurückschaust.

Einfach mal gucken, ob es eine mögliche Verbesserung gibt. Dadurch werden die Texte jedes Mal besser und deine Konversionsraten steigen in die positive Richtung.

97. Starte eine Swipe-Datei

Was ich von einem meiner Mentoren gelernt habe ist, dass man als Unternehmer immer Ausschau nach guter Werbung halten muss.

Falls man was Gutes entdeckt, sollte man eine Swipe-Datei, also ein digitales Ordner haben, wo man diese Werbeanzeigen speichert. Das gibt einem die Kraft und Inspiration, wenn man selbst eine Werbeanzeige anschalten will.

Eine inspirierende Webseite für englischsprachige Werbeanzeigen ist swiped.co. Sehr empfehlenswert. Ich rate dir, deinen eigenen Ordner für neue Inspirationen zu starten.

98. Benutze die AIDA Formel

Es gibt viele Formeln für gutes Werbetexten. Eine Formel ist das klassische AIDA. Vielleicht hast du schon mal davon gehört, aber hier ist eine kleine Übersicht.

A steht für Attention, also Aufmerksamkeit. Hier erwähnst du am besten Fall deine Zielgruppe.

I steht für Interest, also Interesse. Hier erwähnt man das, worauf der potenzielle Kunde Interesse hat.

D steht für Desire, also Verlangen oder Wunsch. Hier erwähnst du, was der Zustand nach der Nutzung des Produkts sein wird.

Als Letztes steht A für Action, also Handlung. Hier gibst du an, was der potenzielle Kunde als nächsten tun muss, um den gewünschten Zustand zu erreichen.

Aida Formel für Produktbeschreibungen

99. Vermeide unnötige Adjektive

Ein Fehler, den ich oft sehe, ist die Verwendung von vielen Adjektiven. Das solltest du definitiv vermeiden, weil zu viele Adjektive geben einem das Gefühl, dass es nicht stimmt oder das Produkt übertrieben wird.

Lebendig schreiben bedeutet nicht viele Adjektive benutzen.

Sobald du merkst, dass die Produktbeschreibung viele Adjektive beinhaltet, um das Produkt schöner aussehen zu lassen, dann fange sofort an zu löschen. Du brachst keine 10 Adjektive in einer Produktbeschreibung. Sei einfach spezifisch und lebendig mit deinen Texten.

100. Nehme dir für eine Produktbeschreibung mehr als 10 Minuten Zeit

Viele Onlineshop-Unternehmer nehmen sich zu wenig Zeit für die Produktdetails. Oder die Texter, mit denen du arbeitest, schreiben es einfach mal schnell durch. Das ist ein großer Fehler.

Je mehr man Zeit nimmt und die Produktbeschreibung mehrmals durchliest, desto besser kann man es verfassen. Deshalb gibt es auch die Regel, dass man alle 3-4 Monate zurückschaut, um Verbesserungen zu entdecken.

Hier ist es wichtig, einen Mitarbeiter zu haben, der sich auf das Werbetexten spezialisiert.

101. Sei dir von der Aufmerksamkeitsspanne bewusst

Als Letztes solltest du dir von der Aufmerksamkeitsspanne der Menschen bewusst sein. Nach den neusten Forschungen steht die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne bei 8 Sekunden. Was bedeutet das für dich?

Keine nutzlosen Sätze gestalten.

Immer zum Punkt kommen.

Falls du bei den vorherigen Tipps aufgepasst hast, wird dieser Schritt kein Problem sein. Wir haben eine Phase, wo wir wie verrückt löschen wollen. Das wird die Produktbeschreibung zum Punkt bringen.

Jetzt ist deine Meinung gefragt

Puh… Wir haben’s geschafft.

Kurze Frage an dich: Was denkst du über diese Tipps  für effektive Produktbeschreibungen?

Meinst du, dass da noch etwas hinzugefügt werden muss?

Falls ja, dann teile bitte deine Verbesserungsvorschläge in den Kommentaren. Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert.


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